Ich schaue zurück und lese das Schild „Honolulu International Airport“ in der Ferne.

So, das war’s dann. Mein Traum von Ukululele-spielenden Hula-Tänzern, die ihre Hüften am Strand zum Rhythmus der Musik schwingen, geht zu Ende.

Hawaii hat mir zum ersten Mal das Gefühl gegeben, dass es immer noch einen kleinen Ort voller Frieden auf dieser Welt gibt.

Hawaii hat mein Herz berührt, tief in mir und hat mir Momente geschenkt, die ich nie vergessen werde.
Weit weg von dem Chaos und den Unruhen auf dem Festland der USA, strahlen die Inseln unglaubliche Ruhe und Entspannung aus.

Für mich waren es die Momente, als ich zum ersten Mal Wale in der Weite des Ozeans beobachten konnte. Oder die Momente, wo man beginnt die Schönheit der Natur zu verstehen und vollkommen um sich herum fühlen kann.

Die Menschen, die ich dort traf, sind voller Hoffnung und Dankbarkeit.

Zwei Wochen waren genug, um sich an die Einfachheit des Glücks zu erinnern und mir Werte zu zeigen, die ich an anderer Stelle noch nicht fand.

Hawaii hat mich auch inspiriert, meine Ukulele wieder zu beleben. Musik kann einen Moment in etwas Besonderes verwandeln und lässt alle negativen Vibes verschwinden.

Hawaii ließ mich eine Menge erstmalige Momente erleben. Mein erstes Mal schnorcheln in Kaui, das erste Mal durfte ich in einem Hubschrauber sitzen und einen aktiven Vulkan von oben beobachten, meine erste Fahrt auf der Ladefläche eines Pickups, mein erstes Mal Radfahren mit einem Motorradhelm, zum ersten Mal trug ich eine Kette mit echten Blumenblättern und absolvierte meine erste Surfstunde. .. die Liste geht unendlich weiter.

Jetzt sitze ich im Auto von meines Couchsurfing- Hosts, der mich zum Flughafen fährt.

Ich will nicht gehen.

Hawaii ist in kurzer Zeit ein Teil meines inneren Glücks geworden.

Mit jeder Minute, die ich mich von der Insel distanziere, lasse ich diese Glückseligkeit hinter mir und schwelge in Erinnerungen an die schönsten Sonnenuntergänge und Naturwunder, die ich je gesehen habe.

Danke Hawaii, und aloha until we meet again.