Das erste Mal trampen Tipps und Tricks

Das erste Mal Trampen: Vorbereitung und Tipps

Wer das Leben spüren und etwas Verrücktes wagen will, der trampt. Es gibt keinen besseren Weg, dem Alltag zu entfliehen und sich so auf ein kleines Abenteuer zu begeben.

Auch wenn viele der Meinung sind, dass Trampen etwas spontanes ist, gilt nichts über die Sicherheit.

Sich vorzubereiten bedeutet, sich zu kümmern (um sich selbst und den anstehenden Trip) und dafür zu sorgen, dass das Trampen als positive und sichere Reiseform in Erinnerung bleibt.

Trampen baut nicht nur auf das Vertrauen eines anderen Fahrers auf, sondern auch auf Vertrauen in sich selbst. Mit einer guten und gründlichen Vorbereitung, kann jeder dieses Vertrauen aufbauen und dadurch Unsicherheiten ablegen.

Ich trampe seit 2015 und bin seitdem bereits in Südostasien und durch Europa (z.B. nach Istanbul) getrampt, zu zweit und auch alleine und konnte aus meinen vergangenen Trips viele Erfahrungen sammeln, die ich in diesem Artikel zusammengefasst habe.

Das erste Mal trampen Tipps und Tricks

Trampen ist nicht mehr so allgegenwärtig, wie noch vor ein paar Jahrzehnten und daher sollte man sich mit dem Thema etwas näher beschäftigen und sich einigen Sachen bewusst sein.

Aus dem Grund habe ich einen Mega-Artikel zum Thema Trampen und der damit verbundenen Vorbereitung verfasst.

Viel Spaß beim Lesen.

1. Ein geeignetes Ziel festlegen

Nicht jeder Ort eignet sich als Ziel beim Trampen.

Hat man zum Beispiel nur eine begrenzte Zeit zum Trampen oder gibt es spezielle Sicherheitshinweise, sollte man sich über das Ziel im Vorhinein bewusst sein.

Auch wenn sich einige Tramper einfach ohne Ziel an den Straßenrand stellen und den Daumen rausstrecken, sollten sich Anfänger in jedem Fall ein bestimmtes Ziel setzen und sich dementsprechend vorbereiten.

Dadurch können Unsicherheiten und damit verbundene Risiken verringert werden.

Die folgenden Leitfragen helfen dabei, den richtigen Ort als Endstation festzulegen:

  • Wie viel Zeit habe ich?
  • Wo ist mein Startpunkt?
  • Wie hoch ist mein Budget?
  • Welches Wetter wünsche ich mir?
  • Traue ich mich in fremde Kulturen?
  • Will ich das eigene Land verlassen?
  • Gibt es Orte, die ich (nicht) unbedingt sehen möchte?
  • Ist mein Zielort sicher?
  • Benötige ich ein Visum/ist mein Pass noch gültig?
  • Worin liegt meine Hauptmotivation zum Trampen/Welche Prioritäten habe ich?
  • Trampe ich alleine oder zu zweit?

Auch wenn man meistens bereits weiß ,wo es hingehen soll, macht es Sinn, diese Liste einmal durchzugehen und zu prüfen, ob man bereit ist dorthin zu trampen. Die Antworten notiert man sich dann und sucht dementsprechend ein Ziel aus.

Google Maps

Danach schaut man bei Google Maps, dass das Ziel innerhalb der vorgegeben Zeit zu erreichen ist (inkl. Zeitpuffer) und lässt sich die Strecke generieren.

Das tolle an Google Maps ist, dass die Karte auch offline funktioniert (man muss vorher die Karte im WLAN laden) und dank GPS den Standort anzeigt (super praktisch beim Trampen).

Als gut erwiesene Regel gilt: Die Fahrtzeit von Google Maps mit 3 mulitplizieren (damit man genug Puffer hat) und kontrollieren, ob die Zeit innerhalb der Sonnenstunden des Tages liegt. Dann sollte die Strecke vor Sonnenuntergang machbar sein.

Dabei sollte man auch darauf achten, ob in den Ländern das Trampen legal ist und wie die Autofahrer generell zu Trampern stehen (Taiwan ist zum Beispiel eins der sichersten und einfachsten Länder zum Trampen – zum Erfahrungsbericht).

Man sollte zudem immer extra früh aufstehen, um genügend Zeit für das Besorgen der Pappe, ein Frühstück und das Auffinden des richtigen Spots zu haben. Es ist immer besser früher aufzustehen, als später anzukommen. Außerdem sollte man mehr Zeit einplanen, wenn man aus einer Großstadt raustrampt.

Hat man sein Zielort festgelegt, geht es weiter mit der Recherche.

2. Eine Route und Zwischenstopps bestimmen

Das allerwichtigste bevor man sich in sein Abenteuer begibt, ist die Sammlung von Informationen.

Wie soll man also eine Route planen, wenn man nicht wirklich weiß wo man am Ende des Tages landet?

Google Maps.
Jeder hat schon einmal Google Maps benutzt. Allerdings wissen nur wenige, wie man das Tool RICHTIG und effizient nutzt.

Im Nachfolgenden erkläre ich Schritt für Schritt, wie man mit Google Maps eine exakte Route im Vorfeld bestimmen kann.

Die Vorgehensweise ist sehr simpel.

Zunächst schaut man sich die Karte an und gibt Anfangs- und Endpunkt ein. Google berechnet dann automatisch die schnellste Route zwischen den beiden Punkten.

Je nachdem, ob man bestimmte, abweichende Zwischenstopps einlegen möchte, fügt man beliebig viele Reiseziele hinzu.

Nun kommt der wichtige Teil, um die genaue Route zu ermitteln.

Trampen ist etwas spontanes und unvorhersehbares. Man weiß nie, wie lange man warten muss.

Es gibt allerdings zwei Regeln, die sich bisher immer bewahrt haben: Man braucht nie länger als die dreifache Zeit, die von Google berechnet wurde UND man wird immer irgendwie mitgenommen.

So berechnet man also eine Route, die höchstwahrscheinlich realisierbar sein wird:

  1. Man bestimmt, wie viel Zeit man maximal pro Tag zum Trampen nutzen will
  2. Diese Zeit dividiert man dann durch 3
  3. Dann sucht man sich bei Google Maps eine Strecke aus, die innerhalb dieser Zeit erreichbar ist und auf der Route liegt
  4. Für Grenzkontrollen sollte man immer mindestens 2h einplanen

Folgt man diesen Schritten, erhält man Zwischenstopps, die definitiv zu erreichen sind.

Hier ein kleines Beispiel:

Bsp.: Nürnberg – Ljubljana 6h Google-Fahrtdauer x 3= 18h Trampen
Wir sind also bei der Strecke extra früh aufgestanden, damit wir am selben Tag noch in Slowenien ankommen. Grenzkontrollen gibt es auf der Strecke nicht.

Während unserer gesamten Tramperfahrung haben wir niemals mehr als die dreifache Zeit benötigt und haben unser Zwischenziel IMMER vor Dunkelheit erreicht.

Das beste an Google Maps ist, dass die Karte auch offline funktioniert und dank GPS den Standort anzeigt. Somit kann man kontrollieren, ob der Fahrer auch in die richtige Richtung fährt oder nachschauen, wo man sich gerade befindet (falls man komplett die Orientierung verloren hat).

Um die Karte offline nutzen zu können, muss man sie als App auf dem Handy installieren und im WLAN laden.

3. In Social Media vernetzen und recherchieren

Soziale Netwerke bieten den Vorteil, dass dort Gleichgesinnte sind, die das eigene Projekt unterstützen und persönliche Erfahrungen zu verschiedenen Strecken teilen, sowie hilfreiche Tipps weitergeben.

Facebook-Gruppen

Hier erhält man persönliche und meist wahrheitsgetreue Erfahrungsberichte von Trampern aus der ganzen Welt. Die Leute reagieren meist sehr offen und hilfsbereit, wenn man konkrete Fragen zu bestimmten Ländern stellt. Auch ist es möglich über verschiedene Gruppen einen Wegbegleiter für das nächste Abenteuer zu finden. Hier ein paar coole Gruppen:

Webseiten

Die wichtigsten Informationen findet man auch auf bekannten Internetseiten. Im Netz findet man zu jedem Land die wichtigsten Punkte bzgl. Landeskunde, Alternativrouten/ den besten Spots und wichtige Adressen/ Telefonnummern. Folgende Seiten sind sehr nützlich für die Vorbereitung:

4. Unterkünfte planen

Es gibt hauptsächlich 5 verschiedene Möglichkeiten, irgendwo unterzukommen und die Nacht zu verbringen:

1. Hotel/ Hostel
+ Bequemste Art der Unterkunft, sicher und (meistens) sauber

 Kostenintensiv, bei spontanen Trips kann es passieren, dass man nicht rechtzeitig ankommt

2. Airbnb
+ Man lernt Leute kennen, günstigere Alternative zum Hotel, Einblick in einzigartige Unterkünfte von Einheimischen

mittlere Kosten

Hier geht’s zum 30€ Airbnb-Gutschein

3. Couchsurfing
+ Man lernt definitiv verrückte und hilfsbereite Menschen kennen, es ist kostenlos (man sollte aber ein Gastgeschenk dabei haben), kann spontan organisiert werden

nicht jeder fühlt sich bei “Fremden” wohl, man sollte offen sein, Zeit mit dem Host einplanen und sich ausführlich über den Host informieren

4. Zelt/Hammock
+ spontane Unterkunft jeder Zeit möglich, flexibel, kostengünstig
man muss es die ganze Zeit tragen, zelten ist nicht überall legal (man muss sich gut verstecken oder Geld für einen Zeltplatz einplanen)

5. Draußen schlafen (z.B. am Strand)
+ man braucht nur einen Schlafsack, hat freie Entscheidungsgewalt, Nähe zur Natur

ggf. unbequem, laut, nass etc., kann unter Umständen gefährlich sein

6. Risiken und Hilfsmaßnahmen kennen

Auch das Trampen verbirgt einige Risiken, die man einfach kennen und zu vermindern wissen sollte. Hier eine kleine Zusammenfassung:

Sexuelle Übergriffe

  • Sei selbstbewusst und lache nicht bei jeder Kleinigkeit
  • Rede mit dem Fahrer und baue eine freundschaftliche Verbindung auf
  • Trage keine aufreizende Kleidung -> lange Hosen (auch bei warmem Wetter) und ggf. Kopfbedeckung in muslimischen Ländern
  • Ab Abenddämmerung nicht mehr trampen
  • Ggf. Pfefferspray dabei- und griffbereit haben
  • Dem Fahrer signalisieren, dass Freunde und Bekannte Bescheid wissen und du diese noch heute treffen wirst
  • Vom Ehepartner oder Beziehung erzählen
  • Nicht bei mehreren Männern alleine ins Auto steigen
  • Möglichst hinten einsteigen und nicht neben dem Fahrer / Distanz schaffen

Verkehr

  • Niemals auf der Autobahn stehen / die Autobahn überqueren/ am Seitenrand stehen
  • Fahrer nicht unnötig ablenken/ keine Fotos mit dem Fahrer machen
  • An Stellen stehen, wo Autofahrer genügend Platz zum Anhalten haben (z.B. Bushaltestellen oder größere Auffahrten)

Diebstahl

  • Das Gepäck nicht in den Kofferraum legen (falls doch: aussteigen und Autotür offen lassen während man das Gepäck aus dem Kofferraum holt)
  • Während der Fahrt kein Geld rausholen und z.B. zählen
  • Kameras/ Handy und Technik nur benutzen, wenn man sich sehr sicher fühlt
  • Wertsachen (Geld, Kreditkarte und Handy am Körper verstauen)
  • zweites “fake” Portemonnaie dabei haben

Sonstiges

  • Nummernschild merken und an Bekannte schicken
  • Freunde und Familie stets informieren, wo man sich gerade befindet
  • bei unsicheren Autofahrten: den Fahrer bitten, anzuhalten (Ausreden: Übelkeit oder man muss zur Toilette)
  • Aussteigen, sobald man bemerkt, dass der Fahrer alkoholisiert ist oder im Rausch ist
  • im Notfall: Schreien, Selbstverteidigung, Pfefferspray (nur im Stillstand), Autotür öffnen, Handbremse ziehen, Erbrechen vortäuschen, so tun als würde man wahnsinnig sein

5. Wetterbericht anschauen

Klingt selbstverständlich, aber mit Hilfe des Wetterberichts kann man nicht nur einschätzen wie erfolgreich der Tag verlaufen wird, sondern auch wie lange man unterwegs sein kann. Die Zeiten von Sonnenaufgang und -untergang können in verschiedenen Ländern erheblich variieren und somit kann man sich darauf vorbereiten, wie viele Sonnenstunden man zum Trampen hat.

Bei Regen ist es zudem schwieriger mitgenommen zu werden, denn Autofahrer haben durch den Regen eine schlechtere Sicht auf den Tramper, wollen keine nassen “Wesen” in ihr Auto einsteigen lassen und sind meistens misstrauischer oder wollen einfach nur ans Ziel.

6. Regeln festlegen

Egal, ob ma zu zweit oder alleine trampt: Man sollte sich klare Grenzen setzen und eigene Regeln aufstellen. Am besten überlegt man sich einige Kriterien, bei denen man z.B. nicht in ein Auto einsteigen würde oder ggf. auch wieder frühzeitig abgesetzt werden möchte. Besprecht Eure Regeln zu zweit und nehmt Rücksicht, wenn der andere kein gutes Bauchgefühl hat oder gebt euch gegenseitig Warnsignale.

Hier ein paar Beispiele, wie solche Regeln aussehen könnten:

  • Beim Warten: Einer hält das Schild und der andere steht ein paar Meter weiter hinten beim Gepäck, alle halbe Stunde welchseln
  • Bevor man in ein Auto einsteigt, gegenseitig abchecken, ob man ein gutes Gefühl hat. Wenn Einer unsicher ist, dann nicht einsteigen
  • Gepäck nicht in den Kofferraum legen, wenn möglich
  • Während der Fahrt gegenseitig Handsignale geben, dass man sich sicher fühlt
  • Vorher entscheiden, wer vorne oder neben dem Fahrer sitzt
  • kein Trampen bei Dunkelheit
  • Nicht in Autos einsteigen, bei denen Männer in der Überzahl sind
  • Kein Weiterfahren, wenn vom Fahrer Geld verlangt wird

Das ist eine Auswahl an Regeln, die natürlich verschärft oder abgeschwächt und angepasst werden können. Jeder hat eine andere Unsicherheitsgrenze und daher ist es wichtig, sich kurz zusammenzusetzen und mögliche Regeln zu besprechen, damit das Trampen für alle Beteiligten rücksichtsvoll und harmonisch abläuft 🙂

7. Das richtige Equipment einpacken (Tramper-Packliste)

Der letzte Schritt für die perfekte Vorbereitung ist, seinen Rucksack richtig zu packen. Hier kannst du nachlesen, was man dabei haben sollte und vor allem, was nicht (coming soon).

 

Das wichtigste ist, gut vorbereitet zu sein, seine Vorfreude nicht zu verlieren und sich nicht allzu viele Gedanken über die kommenden Tage zu machen.

Keine Vorbereitung der Welt kann in die Zukunft sehen! Meist kommt alles ganz anders und dann muss man einfach auf sein Bauchgefühl hören.

Viel Spaß beim Trampen,


Nach Istanbul trampen

Von München Nach Istanbul Per Anhalter Trampen im LKW

Im Bauch, Im Herz, Im Juli ist ein großartiger Film, der mich 2012 zum trampen inspiriert hat. Jetzt, 6 Jahre später, war es an der Zeit meine eigene Version in die Tat umzusetzen. Zwar ging es es nicht im Juli los, aber genau wie im Film, bis nach Istanbul über die Balkanroute.

Marika, die genauso in Istanbul verliebt ist wie ich, konnte ich schnell vom Trampen überzeugen und knappe 3 Wochen später ging es auch schon los.

Nach Istanbul trampen

Der Plan

Rückflug gebucht, Hinreise per Anhalter. Ab München sollte es losgehen, über Österreich, Slowenien, Kroatien, Serbien und Bulgarien bis nach Istanbul. Um Visas und ähnliches mussten wir uns nicht kümmern (danke Europa) und große Vorbereitungen gab es eigentlich keine. Die Strecke haben wir mit Google Maps erstellt und damit einen groben Zeitplan entwickelt. 3 Tage hatten wir Zeit irgendwie nach Istanbul zu kommen.

Tag 1  München – Salzburg – Ljubljana–Zagreb (600km)

Der erste Tag sollte der schwerste und längste sein, also hieß es früh aufstehen, kurz einkaufen, Pappe besorgen und Richtung Autobahnauffahrt laufen.

Der perfekte Spot: eine Bushaltestelle mit genügend Platz für anfahrende Autos kurz vor der Autobahn. Gute 2h standen wir dort, immer abwechselnd das Schild haltend und tausende Autos fuhren an uns vorbei. Nur keiner wollte uns mitnehmen. Marika verabschiedete sich kurz hinter die Büsche und es war ja sonnenklar, dass genau dann ein Auto anhalten würde. Voller Freude Schrie ich Marika zu, dass sie ihr Geschäft vorzeitig abbrechen muss und rannten zu dem Auto. Ein Ehepaar aus Russland hieß uns in ihrem kleinen aber gemütlichen Auto willkommen, bot uns Schokolade und Erdbeeren an. Bis nach Salzburg ging es mit den beiden. Dann boten sie uns an, uns für 15 eur bis nach Graz mitzunehmen.

Beim Trampen weiß man nie, wie lange man warten muss und wie weit man es schafft. Hätten wir das Angebot annehmen sollen? Wir überlegten kurz, aber lehnten dankend ab und entschieden uns weiter zu trampen. Zum einen ging es uns nicht darum eine sichere Mitfahrgelegenheit zu haben und zum anderen wäre Graz zwar näher an unserem Endziel, aber dennoch ein Umweg und das Ehepaar war nicht grad das Schnellste.

Unsere Entscheidung hatte sich ausgezahlt, denn keine 30 Minuten später hielten die zwei Münchener Marcel und Shean an, die uns bis zu einer Rastatte kurz vor Ljubljana mitnahmen. Dort haben wir uns erstmal ne freshe Cola gegönnt und Pause gemacht. Die Schengenpolizei kontrollierte unsere Pässe und war leicht ermuntert über unseren Plan nach Istanbul zu trampen.

Das Problem an der Rastattte war, dass sie vor Ljubljana lag und wir eigentlich nach Zagreb wollten. Um 21 Uhren waren wir dort mit unserem Couchsurfing Host verabredet und es schien, als wollten alle Autos in die slowenische Hauptstadt fahren. Um 19 Uhr waren wir kurz davor, den Tag in Ljubljana zu beenden, doch ein Wunder: der kroatische Maden kam um die Ecke, hielt an und fuhr uns mit durchschnittlichen 130kmh ins Zentrum von Zagreb und so schafften wir es doch noch an unser Tagesendziel.

So schafften wir es doch noch zu einer humanen Zeit zu unserem Cs Host, der uns mit seinen 3 Katzen begrüßte und uns seinen “Garten” zeigte. Erschöpft vom Tag fielen Marika und ich ins Bett und tankten Energie für den nächsten Tag.

Einmal nach Zagreb bitte

Tag 2: Zagreb-Belgrad 400km

Unser Ziel war es, um 8 an der Hauptstraße Richtung Autobahn in Zagreb zu stehen und vor Sonnenuntergang in Belgrad zu sein. Sollte machbar sein. 200km weniger als gestern und nur ein Grenzübergang.

Voller Tatendrang gönnten wir uns noch einen Einkauf im Supermarkt, ergatterten die perfekte Pappe und wurden nach 2h aus der kroatischen Hauptstadt im LKW von Maden mitgenommen. An der nächsten Raststätte ließ er uns raus und das Spiel ging von vorne los. 1h warten und weiter ging es mit einem Deutschkroaten Richtung serbische Grenze. Fast 2h hat er uns mitgenommen. Kurz vor Serbien ließ er uns an einer Raststätte raus. Perfekt zum weitertrampen, die nächste Stadt war bereits Belgrad und es war gerade einmal 13:30Uhr!

10 Minuten später hielt ein Auto mit 3 jungen Männern an, die uns direkt mit zur Grenze nehmen wollten. Wir waren etwas skeptisch und der Spot war so ideal, dass wir erst einmal ablehnten und vielleicht auf eine direkte Mitfahrgelegenheit warten wollten. Was für ein Fehler. Wir waren voller Hoffnung, da Belgrad weniger als 100km vor uns lag und wir uns schon auf der Zielgeraden befanden. Also warum sollten wir direkt ins erst beste Auto steigen, wenn wir ein eher ungutes Gefühl hatten bei 3 Männern.

Nur wussten wir zu dem Zeitpunkt noch nicht, dass vor uns die längste und verzweifelste Wartepause des ganzen Trips liegen würde.

Ich machs kurz: Es wurde 19 Uhr, die Sonne ging unter, im Schnitt fuhren 5 Autos pro Stunde auf diese Raststätte und einfach niemand wollte uns mitnehmen. Als die Grillen anfingen in der Abenddämmerung zu zirpen, machten wir uns Gedanken über unseren Schlafplatz auf der Raststätte. Wie kann man so kurz vorm Ziel scheitern? Hätten wir bei den 3 Typen einsteigen sollen? Nur es machte jetzt keinen Sinn über hätte und wenn nachzudenken, beim trampen weiß man eben nie wie weit man es schafft und wie lange man warten muss.

Mir kam die Idee, an der Autobahnauffahrt zu stehen und zu hoffen, dass auch Autos auf der Autobahn auf uns aufmerksam werden würden und stoppen. Auf der Raststätte war jedenfalls zu wenig los und die einzigen Leute waren LKW Fahrer, die bereits für die Nacht ihr Lager aufschlugen. Wir gaben auf, das Schild lag am Boden.

Dann geschah ein wahrhaftes Wunder

Ein LKW hielt mitten auf der Autobahn an. Ich guckte Marika an: “Hat der jetzt für uns angehalten? Kann doch gar nicht sein, vielleicht hat der ne Panne”.

Der LKW hupte und es war klar: wir sollten einsteigen!

Dieses Gefühl, nach 6h Warterei plötzlich mitgenommen zu werden war unbeschreiblich. Wir schnappten unser Gepäck und rannten zum LKW auf die Autobahn. So viele Dinge schossen mir während des Sprints durch den Kopf. Vielleicht nimmt er uns doch nicht mit? Fährt er überhaupt nach Belgrad? Ist es ein Vergewaltiger? Sollten wir jetzt einfach einsteigen ohne auf unser Gefühl zu hören?

Aber es war egal, wir stiegen ein und fuhren erstmal mit. Hauptsache weg von hier.

Cengiz hieß der LKW Fahrer, ein Türke der jede Woche von Graz nach Istanbul und wieder zurück fährt. Er schien wirklich sehr nett, hat uns sofort 2 energy drinks in die Hand gedrückt und erzählt, dass er jeden Tramper mitnimmt und immer nach ihnen Ausschau hält. Klingt ja erstmal ganz gut, bis er auf die Landstraße abbog und uns ein zweiter LKW in der Dunkelheit folgte. Uns wurde etwas mulmig.

Weit und breit war niemand zu sehen, wir befanden uns auf einer verlassenen Landstraße. Aber welche Optionen hatten wir? Richtig keine. Aussteigen war genauso aussichtslos als wenn wir einfach weiterfahren und auf das beste hoffen würden.

Wir überlegten uns jedes Wort, dass wir mit Cengiz auf türkisch wechselten und versuchten etwas mehr vertrauen zu schaffen. Es war unglaublich heiß im Truck, aber die Jacken auszuziehen könnte ein falsches Signal senden. Übertreiben Wir oder sollten wir wirklich so vorsichtig sein? In diesem Moment wussten wir es nicht und wollten lieber nichts riskieren.

Dann fing Cengiz an, von seiner Familie und seinem Hund in Sarkaya zu erzählen, die er sehr vermisst und daher so schnell wie möglich nach Istanbul fahren will. Marika und ich schauten uns an und wollten erstmal nicht preisgeben, dass wir eigentlich auch bis nach Istanbul fahren wollten.

Wir passierten, immernoch angespannt, die serbische Grenze gegen 21 Uhr und wurden erstmals bestochen. Ein Polizist hielt uns an und verlangte einen Geldbetrag von Cengiz, wahrscheinlich weil er uns als Mitfahrer dabei hatte und es eigentlich nur 1 Beifahrersitz gab (+ Bett) oder vielleicht auch, weil der LKW zu dieser Zeit längst nicht mehr auf der Straße fahren durfte.

Cengiz hielt nämlich an und schraubte am Truck herum, bis der Fahrtenschreiber ausgebaut und der Geschwindigkeitszeiger stets auf 0kmh Stand, auch wenn wir uns fortbewegten. Nur so würde er keinen Ärger bekommen und “heimlich” weiterfahren können. Eine Prozedur, die unter dem enormen Zeitdruck nötig ist, obwohl die Fahrer total übermüdet sind und jeden, inkl. Sich selbst, gefährden.

Weiter ging es also mit 0kmh Richtung Belgrad. Der Truck konnte nicht in die Stadt reinfahren, sondern legte gegen 23 Uhr zur Rast 40km vor Belgrad die Nachtpause ein. Wir hatten also 2 Optionen: Wir bleiben mit Cengiz und Hüseyin auf dieser Raststätte, schlafen im LKW und fahren morgen weiter bis Sofia oder wir trampen jetzt weiter Richtung Belgrad City, hoffen dass wir schnell mitgenommen werden und führen unseren eigenen Weg morgen früh fort.

Wir entschieden uns für Option 1. Cengiz hatte uns mehrmals angeboten weiter zu fahren und in seinem LKW zu schlafen. Er würde dann bei Hüseyin im Truck pennen und morgen früh geht’s dann weiter. Wir hatten zu dieser Zeit bereits Vertrauen geschafft, da Cengiz wirklich unglaublich nett zu uns war und uns niemals in keinster Weise zu nahe gekommen ist. Wir vertrauten ihm. Dann gab es da noch Hüseyin, der in seinem gelben Truck immer hinter uns fuhr und den wir noch nicht so richtig kennengelernt hatten. Er sah aber sehr nett aus und alles andere als verbrecherisch. Eher sogar schüchtern.

Als er uns dann mit einem “merhaba kizlar” begrüßte, wussten wir, der tut keiner Seele was. Sie luden uns sogar zum Abendessen ein.

Gegen Mitternacht hatten wir noch eine lustige LKW Party im Truck mit Whiskey und türkischen Tanzeinlagen. Danach fielen wir totmüde ins Bett und freuten uns über unsere neuen Freunde. Dank Marika und ihren perfekten Türkischkenntnissen war es kein Problem sich zu verständigen und Witze miteinander zu reißen.

LKW Party mit Cengiz und Hüssein

Tag 3: Belgrad – Bulgarien – türkische Grenze

Etwas unausgeruht nach der gestrigen LKW Party wurde uns ein leckeres Frühstück von Hüseyin und Cengiz serviert. Gegen 10 Uhr ging es dann auch nach kurzer Überlegung, ob wir nicht doch mit Autos mittrampen wollen, weiter.

Cengiz und Hüseyin wollten heute durchfahren bis Istanbul und morgen gegen Mittag in der Metropole ankommen. Wir entschieden uns dazu, sie den restlichen Weg zu begleiten.

Die Fahrt verging relativ schnell. Marika und ich wechselten immer mal zwischen Beifahrersitz und Bett, Cengiz und Hüseyins LKW. An der Grenze zu Bulgarien trafen wir dann noch auf andere LKW Fahrer, mit denen wir Cay tranken. Es ist echt eine Qual mit dem LKW Ländergrenzen zu passieren und man weiß nie wie viele Stunden man warten muss, bis der Beamte einen durchlässt. Hüseyin hatte Probleme mit Übergewicht seines LKWs und so mussten wir mehrere Stunden warten, bis es weiter ging.

Ab und an hielten wir für eine Pause an und gegen 21 Uhr durchquerten wir bereits halb Bulgarien. Cengiz stellte sich als Meisterkoch im Knoblauchfraß heraus und servierte uns Nudeln mit einer krassen Knoblauchsoße.

Marika und ich ergriffen die Chance und liefen zur Tankstelle, um die beiden mit genügend Energydrinks einzudecken. Es war abzusehen, dass die Nacht lang und schlaflos verlaufen würde.

Auch wir schworen uns nicht einzuschlafen und die Fahrer zu überwachen. Es ging also weiter in der dunklen Nacht mit Ziel Türkei und reichlichen Energydrinks im Gepäck.

Das einzige Beruhigende an der ganzen Sache war, dass die beiden diesen Trip wöchentlich machen und anscheinend bisher immer alles gut lief. Also warum sollten sie ausgerechnet heute Nacht einschlafen? Aber dennoch bombadierten wir Cengiz mit unnötigen Fragen: “Bist du müde? Schläfst du schon? Gehts dir gut? Willst du was trinken?” und zwangen ihn, auf die Energydrinks zurückzugreifen, während wir laute Partymusik liefen lassen.

Für kleine Adrenalinkicks zwischendurch, überholten sich die beiden LKWs abwechselnd mit lautem Gehupe und Grimassen.

Mir solls Recht sein, solange sie die Augen aufbehalten 😀

Tag 4: Endspurt bis istanbul

Gegen 3 Uhr morgens näherten wir uns tatsächlich der türkischen Grenze und konnten unseren Augen kaum glauben: Eine unendlich kilometerlange Schlange an LKWs lag vor uns. Cengiz erklärte, dass das normal sei und man hier locker 6h warten muss.

Die Zeit verbrachten wir also so: Kurz wegnicken, aufwachen, vorfahren, einschlafen, aufwachen, vorfahren. 6h lang bis wir uns der Grenze näherten. Man kann sich das nicht vorstellen.

Der wahrscheinlich anstrengendste Grenzübergang in unserem Leben. Ein anderer LKW Fahrer stoppte neben uns (wir kannten ihn bereits von der bulgarischen Grenze) und gab uns einen Joint durchs Fenster. Irritiert schauten wir uns an. Meint der das jetzt Ernst? Wir legten den Joint in die Schublade des LKWs und als er bemerkte, dass wir ihn nicht rauchten, nahm er den Joint zurück und genehmigte sich einen Zug bis er weiterfuhr.

Als wir wenige Meter weiter bei der Passkontrolle ankamen, wurden Marika und ich zurück geschickt, da wir separat als Touristen die Grenze überqueren mussten. Dies war zum Glück schneller erledigt als gedacht und so befanden wir uns auf der türkischen Seite wieder im LKW von Cengiz.

Was dann passierte war großes Glück im Unglück. Türkische Polizisten hielten den LKW an und durchsuchten den kompletten Innenraum. Wir mussten alle aussteigen, ich musste meine Jacke zeigen und ebenfalls mein Portmonnaie (er wollte mich wahrscheinlich bestechen, aber zögerte dann doch). Die 3 Polizisten hatten ebenfalls einen sehr gut trainierten Spürhund dabei, der nur darauf pochte den LKW nach Drogen zu erschnüffeln.

Ich betete nur zu Gott, dass kein Gras im LKW versteckt war und alles clean ist. Die Polizisten warfen einen Ball in den Fahrerraum, der Deutsche Schäferhund sprang hinterher und schnüffelte einige Minuten aggressiv im Innenraum herum. Ich schaute zu Cengiz, um zu überprüfen, ob er nervös war oder uns irgendwelche Zeichen gab. Aber alles schien in Ordnung zu sein, die Beamten wurden nicht fündig und wir durften weiterfahren.

Was für ein Schwein wir hatten, dass wir den Joint nicht behalten haben! Cengiz fuchtelte wild herum vor Freude und wir alle waren außer uns. Was für ein Erlebnis, das schnell nach hinten hätte losgehen können.

Hüseyin war noch beim Grenzübergang, weshalb wir etwas vorfuhren und mit einem LKW Freund von Cengiz Tee tranken. Er erzählte natürlich aufgeregt von dem Ereignis, das uns gerade widerfahren war und ich legte mich vor dem LKW in die Sonne. Noch ein paar Stunden bis Istanbul und dann haben wir es geschafft.

Nach einer Stunde kam Hüseyin an, den Marika und ich Witzfigur getauft hatten. Egal was er von sich gab (es war eine Menge), man konnte ihn einfach nicht Ernst nehmen und er war ein witziger Typ. Cengiz tauften wir Gartenzwerg, da er einfach super klein war. Die beiden gaben das perfekte LKW-Team ab und es war herzerwärmend, wie sie beide stets zusammenhielten, zusammen kochten und aßen, immer aufeinander warteten und die Länder gemeinsam durchquerten.

Auf ging es die letzten 300km nach Istanbul!

Der letzte Weg verlief, wie angenommen, sehr entspannend. Wir machten kurz vor Istanbul noch eine längere Pause, in der ich mir zum ersten Mal andere Klamotten anziehen konnte. Das tat gut und ich sah endlich wieder aus wie ein normaler Mensch.

Cengiz und Hüseyin schenkten uns jeweils eine Blume, die sie gepflückt hatten und wir überließen ihnen noch unsere Schokolade und Waffeln aus Deutschland, sowie eine kleine Abschiedsnotiz.

Die letzten Kilometer flogen an mir vorbei, genau wie die letzten Tage seit München und die vielen Erlebnisse und Gedanken in meinem Kopf. Wir hatten es wirklich geschafft in 3 Tagen nach Istanbul zu trampen und nicht einmal waren unsere Unsicherheiten begründet. Stattdessen trafen wir die willkommensten und herzlichsten Menschen verschiedenster Nationen. Vor allem Cengiz und Hüseyin haben einen Platz in unserem Herzen gefunden (sorry dass wir dachten, ihr wolltet uns vergewaltigen).

Dann war es soweit: Das Ortseingangsschild von Istanbul türmte sich vor uns auf und der Verkehr wurde dichter. Ich konnte meinen Augen kaum trauen, aber da waren wir endlich. Nach all den Strapazen, den Sorgen, den Wartereien, den Ängsten und witzigsten Erlebnissen. Ich war so glücklich und erschöpft zugleich. Von München bis nach Istanbul. 2000 km per Anhalter. Eine Reise, die so intensiv und einzigartig war und die ich niemals vergessen werde.

Never give up, thumbs up!

Video zur Reise:


Awesome Festival Guide 2018

As a traveler, you have to try participating in festivals at least once in your lifetime! Let yourself witness some of the most fun, unique, and breathtaking celebrations all around the world. Attend festivals that gather thousands or millions of people from different walks of life, and have the time of your life.

If ever you’re planning to travel to any of the places mentioned below, you might be able to participate in a festival, if you’re timing is right.

Listed below are just some of the plethora of worldwide festival that you should not miss.

Take note that the following festivals and events are arranged alphabetically for each month and not by date as schedules may vary each year.

January

Ati-Atihan (Panay Island, Philippines)

Carnaval de Negros y Blancos (Pasto, Colombia)

Cartagena International Music Festival (Cartagena, Colombia)

Chinese New Year (China)

International Kite Festival (Jaipur, India)

Sinulog Festival (Cebu, Philippines)

Wakakusa Yamayaki (Nara, Japan)

February

Carnevale Di Venezia (Venice, Italy)

Chiang Mai Flower Festival (Chiang Mai, Thailand)

International Hot Air Balloon Fiesta (Pampanga, Philippines)

Mardi Gras (New Orleans, Louisiana)

Panagbenga Festival (Baguio, Philippines)

Rio Carnival (Rio De Janeiro, Brazil)

Sauti za Busara (Stone Town, Zanzibar)

Stellenbosch Wine Festival (Stellenbosch, South Africa)

Tapati (Easter Island, Chile)

March

Beyond Sahara (Marrakesh, Morocco)

Holi Festival (Mathura and Vrindavan, India)

Melbourne International Comedy Festival (Regent Theatre, Melbourne)

Port Fairy Folk Festival (Victoria, Australia)

Sky Lantern Festival (Pingxi, Taiwan)

South by Southwest (Austin Convention Center, Texas)

St. Patrick’s Day (Dublin, Ireland and New York, USA)

SXMusic Festival (St Martin, The Caribbean)

The European Fine Arts Fair (Helvoirt, Netherlands)

April

Byron Bay Bluesfest (Byron Bay, Australia)

Coachella (Indio, California)

Flatpack Film Festival (Custard Factory, Birmingham)

Kings Day (Amsterdam, Netherlands)

National Cheese Festival (Trujillo, Spain)

Snowbombing (Mayrhofen, Austria)

Songkran (Chang Mai and Bangkok, Thailand)

Tanzcafe Arlberg (Lech Zürs am Arlberg, Austria)

May

Cinco de Mayo (Pubela, Mexico)

Cooper’s Hill Cheese Rolling (Brockworth, Gloucestershire)

Festival of the Snakes (Cocullo, Italy)

Little Norway Festival (Petersburg, Alaska)

Milwaukee Pug Fest (Franklin, Wisconsin)

Pahiyas Festival (Quezon, Philippines)

Viking Festival (Poulsbo, Washington)

Tennessee Renaissance Festival (Arrington, Tennessee)

June

Africa Oyé(Sefton Park, Liverpool)

Field Day (Victoria Park, London)

Lunar Festival (Warwickshire, United Kingdom)

Lucca Summer Festival (Lucca, Tuscany)

Meadows in the Mountains (Polkovnik Serafimovo, Bulgaria)

Paris Jazz Festival (Paris, France)

Pintados Festival (Tacloban, Philippines)

Roskilde Festival (Roskilde, Denmark)

San Vino Wine Fight (Haro, Spain)

The Midnight Sun Film Festival (Sodankyla, Finland)

July

Barn on the Farm (Over Farm, Gloucestershire)

Bilbao BBK Live (Bilbao, Spain)

Curious Arts Festival (Pylewell Park, Hampshire)

EXIT Festival (Novi Sad, Serbia)

Just For Laughs (Montreal, Canada)

Melt! (Ferropolis, Germany)

Noisily Festival (Coney Woods, Leicestershire)

NOS Alive (Lisbon, Portugal)

San Diego Comic-Con (San Diego, California)

Soundwave Festival (Tisno, Croatia)

Tomorrowland (Boom, Belgium)

Tramlines (Sheffield, United Kingdom)

Verbier Festival (Verbier, Switzerland)

World Bodypainting Festival (Klagenfurt, Austria)

August

Boardmasters Festival (Newquay, Cornwall)

Boomtown Fair (Winchester, Hampshire)

Burning Man (Black Rock City, Nevada)

Edinburgh Fringe Festival (Edinburgh, Scotland)

Epcot Food & Wine Festival (Orlando, Florida)

Green Man Festival (Brecon Beacons, United Kingdom)
Guca Trumpet Festival (Guca, Serbia)

International Balloon Fiesta (Bristol, United Kingdom)

Kadayawan Festival (Davao, Philippines)

La Tomatina (Valencia, Spain)

Lollapalooza (Grant Park, Chicago)

Notting Hill Carnival (Nottinghill, London)

Puck Fair (County Kerry, Ireland)

Shambhala Music Festival (British Columbia, Canada)

Summer Sonic (Tokyo and Osaka, Japan)

The American Folk Festival (Bangor, Maine)

Wilderness Festival (Charlbury, United Kingdom)

September

Bestival (Lulworth Estate, Dorset)

Galway International Oyster Festival (Galway, Ireland)

Hermanus Whale Festival (Hermanus, South Africa)

Mooncake Festival (China and Singapore)

Oasis Festival (Marrakech, Morocco)

Oktoberfest (Munich, Germany)

Outlook Festival (Pula, Croatia)

Whitianga Scallop Festival (Whitianga, New Zealand)

October

Albuquerque International Balloon Fiesta (Albuquerque, New Mexico)

Dia de los Muertos (Mexico City, Mexico)

Frankfurt Book Fair (Frankfurt, Germany)

Frieze Art Fair (London, England)

Lake of Stars (Bandawi, Malawi)

MassKara Festival (Bacolod, Philippines)

Moga Festival (Essaouira, Morocco)

November

Diwali (Mumbai, India)

Iceland Airwaves (Reykjavík, Iceland)

Kenu and Kundu Festival (Alotau, Papua New Guinea)

Lopburi Monkey Banquet (Lopburi, Thailand)

Loy Krathong (Chiang Mai, Thailand)

New York Comedy Festival (New York City, USA)

Niagara Falls Winter Festival of Lights (Niagara Falls, Canada)

Pushkar Camel Fair (Rajasthan, India)

December

Burning the Clocks (Brighton, England)

Hogmanay (Edinburgh, Scotland)

Junkanoo Parade (Nassau, Bahamas)

Krampus Night (Tyrol, Austria)

Snowglobe Music Festival (Lake Tahoe, California)


How to spend an amazing day in Davao City

Davao City in the Philippines is a great place to visit. Known as the largest city in the country in terms of large area, there are plenty of places that travelers can visit.

Whether you’re traveling solo, with family, or as a couple, there are several things that you can enjoy while touring the city for a couple of days or more. However, if you have only 24 hours in Davao, you don’t have to worry at all because there’s still a lot you can do.

Here are some ideas on how you can spend a day in Davao City.

Learn the city’s history at the Davao Museum

The Davao Museum of History and Ethnography is the place where you will learn about the city through a timeline showcasing its rich history, from its first settlers to the current, as well as dioramas depicting the lives of Bagobos, who were the first ethnic group in Mindanao, where Davao is; and even artwork and artifacts that reflect the culture of Davao.

The museum preserves and protects remnants of history. It is open on Mondays to Saturdays, from 9 a.m. to 5 p.m.

Pro Tipp: Go to the top floor and enjoy an incredible view over Davao City during sunset!

Get to know the city’s wildlife scene.

Located near the base of the famous Mt. Apo, which is the highest mountain in the country, the Philippine Eagle Center is a wildlife sanctuary that serves as a home to more than 30 Philippine Eagles. These beautiful winged creatures are known as one of the biggest and most powerful birds of prey in the world, which makes a trip to this place a must!

In the sanctuary, you will learn about the eagles, as well as other animals like monkeys, raptors, and pythons, while walking through the tropical rain forest. The Philippine Eagle Center is open daily from 8 a.m. to 5 p.m.

You can also visit Malagos Garden Resort and Orchid Farm, which is 12-hectare nature theme park in Davao City. Here, you will find various species of wildlife, such as indigenous birds and colorful butterflies, as well as various types flowering plants, fruit trees, orchids, palms, and many more.

But that’s not all. The resort is also where you will get to taste the award-winning Malagos chocolate, as well as a variety of cheeses and wine.

Taste the gastronomy that Davao has to offer.

The city has a lot of restaurants that would fit any traveler’s budget. If you want to try fine dining, there’s the White House Restaurant, Bondi & Burke, and Claude’s Le Cafe de Ville. But the best: Viking’s. All you can eat of Filipino and international food.
If you’re looking for some cheap eats, there’s Luz Kinilaw, Conching’s Native Chicken, and Penong’s Barbeque Seafood and Grill. Other restaurants like Jack’s Ridge, Marina Tuna, Blue Post, and The Vegan Dinosaur are popular as well.

Also, when in Davao, you must not forget about fruit tasting. The city is famous for its Durian, an exotic fruit that has a unique smell and taste. The Pomelos in Davao are quite delicious as well. You can easily get these from outdoor fruit stands.

Spend some down time at Seawall

After hours of touring and food tasting, spend some down time at Seawall, a small park that offers a nice view of the sea. It’s located along Times Beach and you’ll easily spot this place when you see a naked statue.

Go shopping and grab dinner at the night market

Since Davao is a becoming a more progressive city, you won’t have to worry about looking for a place to buy supplies or to simply grab a meal. But for dinner skip  Gaisano Mall of Davao or Abreeza Mall and instead head to Davao’s night market and enjoy a variety of food including BBQ, shakes and fruits. The best part? Tons of clothing stands for a low-budget adventure.

End the day with a mangosteen shot in Downtown

There are plenty of bars and restaurants to spend a fun night in Davao. Huckleberry Southern Kitchen & Bar is a cozy and warm place that has great beers as well as exotic liquor like mangosteen shots. Cheers!


Ein EPIC Wochenende in Jordanien

Das war der Plan: Nach Israel fliegen, am nächsten morgen die Grenze nach Jordanien überqueren, Petra bewundern und wieder zurück fahren.

Das ist passiert: Ich bin nach Israel geflogen, hab Eitan getroffen, meine Kreditkarte verloren, sie wiedergefunden, bin im Slingshot fast ohnmächtig geworden, zu viel geraucht & selbst gebrautes Bier getrunken. Cheers.

3h später aufgewacht, mit gemischten Gefühlen zur Grenze gefahren, nach Jordanien gelaufen und in der schnellsten Taxifahrt meines Lebens um mein Leben gebangt.

Da sind wir: In Petra

Omar hat mich aufgegabelt, mich fürn 10er zu dieeesem Platz die Felsen hochgepusht und wieder runter getragen. Dann gabs da noch Mehdi und Michael Jackson, die mir 3h gefolgt sind und mich vollgequatscht haben.

Dann hab ich ne Gruppentour gebucht. Da traf ich Moussa, der mich an Hamza vermittelt hat und mit dem ich 2h durch die Wildnis gewandert bin und erfuhr, dass die Gruppe aus einer Person besteht. Nämlich aus mir. Hamza war echt nett, aber ja, es war etwas unheimlich mit ihm alleine. In seiner Höhle. Ohne Empfang. Hamza konnte echt gutes Frühstück machen. Danke dafür.

Aber der Ritt mit Tennessy Whiskey war echt nichts für schwache Nerven

 

Das wars mit Petra, auf nach Aqaba. Da traf ich Tarek und Hassan. 2 crazy Typen. Nächster Morgen, zurück nach Israel. Dem Security war das nicht ganz geheuer mit meiner Erzählung, also wurde ich 2h befragt und auseinandergenommen.

Also lohnt sich der Stress für ein Wochenende nach Israel und Jordanien?

Ich würd mal sagen ja.


Touri-Wochenende in Berlin

Wenn man am Wochenende Besuch aus Italien bekommt und man den Touriguide spielen muss- dann erlebt man seine Heimatstadt aus einer ganz anderen Perspektive und besucht so manch Orte auch zum ersten Mal 🙂

Was haben wir also alles gemacht?

  • Flohmarkt im Mauerpark
  • Karaokeroulette im Toast Hawaii (und ein paar Bier zu viel :D)
  • Besuch der Kuppel im Bundestag
  • Brandenburger Tor
  • Holocaust-Mahnmal
  • Checkpoint Charlie
  • Berliner Mauer/ Eastside Gallery
  • Oberbaumbrücke
  • Kreuzberg
  • Alexanderplatz & Fernsehturm
  • Flakturm Humboldthain
  • Underground Tour Berlin
  • Monsterkabinett in den Hackeschen Höfen
  • Besten Döner und Bratwurst gegessen

Nach dem Wochenende war ich auf jeden Fall erstmal platt, aber es hat super viel Spaß gemacht und es gab eine Menge neuer Sachen zu entdecken 🙂


Istanbul in 10+1 Pictures

Istanbul is more than just a crowded metropolitan with a vibrant culture. You have to be there to feel and inhale the magic of Istanbul and its people. There is no way to escape its beauty and mesmerizing charm. During my last 10 trips to Istanbul I’ve chosen the best pictures and hope to influence you to put Istanbul on top of your list!

1. The Ortaköy Mosque near the Bosphorus

It’s not only a great spot for taking nice pictures but also for eating delicious kumpir and waffles near the Bosphorus.

2. Istanbul's sunset skyline

There is nothing better than having a walk near the sea and watch the sun eat the skyline.

3. Traditional Turkish Cafés

No matter how busy a day is there is always space for a cay and a round of backgammon.

4. Looking at the Asian Side

Istanbul is the only place that connects Asia with Europe and still it feels like the same place.

5. Sülemaniye Mosque in Eminönü

There are a million mosques in Istanbul but all have their own magic.

6. Turkish Street Food

Kebap, döner, köfte, simit, balik ekmek and much much more to eat on the streets of Istanbul.

7. The Cats of Istanbul

Turks love their cats and care about them more than anywhere else in this world.

8. Architecture in Balat

9. Istanbul's Galata Tower in Beyoglu

Surely the most famous sign of Istanbul and still can’t take my eyes off it whenever I am there!

10. Strolling in Shops and Bazars

For those who love bargaining and looking for the best deals in town.

+1 Eat as if there were no tomorrow

Turks have a really good taste in food and no matter what you are looking for – Istanbul will serve it for you with a spoon of yoghurt and a cup of cay.

Travel literature:


Silvester in Istanbul feiern

Ich kann mich kaum daran erinnern, wann ich das letzte Mal in Istanbul war und dennoch war alles noch genauso, wie ich es in meinem Gedächtnis abgespeichert hatte.

Die Tage vor meinem Abflug waren gefüllt mit Unsicherheit und auch Angst vor all den Sachen, die man so in den Medien hört. Noch nie hatte ich überlegt, nicht zu fliegen und jetzt, nachdem ich wieder zurück bin, bin ich mehr als froh, dass ich mich von den negativ Schlagzeilen nicht zu sehr beeinflussen lassen habe.

Istanbuls Magie und das unbeschwerte Chaos, die unglaubliche Weite und majestätische Erscheinung kann man einfach nicht beschreiben oder in Worte fassen. Nur dort sein und mit jedem Atemzug dieses Gefühl erleben während man sich in den Gassen neben der Istiklal verläuft, auf der Fähre zwischen Asien und Europa die Möwen füttert und zu einem Cay bei Sonnenuntergang dem Muezzin lauscht.

Ich weiß nicht genau wie oft ich schon dort war (vielleicht 15mal), aber jedes Mal bin ich aufs Neue überwältigt von Istanbul und entdecke immer wieder etwas neues. Dieses mal war ich zum ersten Mal in Balat und bin durch die süßen Gassen geschlendert oder habe einen türkischen Film im Kino gesehen und fast alles verstanden.

Silvester hatte ich auch noch nie in Istanbul verbracht und war erstaunt über die Sicherheitsmaßnahmen (Taschenkontrolle in Taksim) und dass jeder irgendwie lieber zu Hause sein wollte, als auf dem sonst vollen Taksimplatz.

Es war einfach schön, wieder alte Freunde zu treffen und neue Bekanntschaften zu schließen und Leute zu treffen, die genauso verrückt nach Istanbul sind, wie ich 🙂


Weihnachtsfeier in Dublin

Am Wochenende ging es nach Dublin für die Weihnachtsfeier von HubSpot. Jeder hatte sich schon drauf gefreut sich schick zu machen, Freunde und Kollegen aus Dublin wieder zu sehen und einfach eine schöne Zeit zu haben :)


Die Weihnachtsfeier fand in der Bar Roberta's statt, die Orange im HubSpot Stil verwandelt wurde. Am Abend gab es alles mögliche zu trinken und zu essen und für gute Stimmung sorgten ein Zauberer und eine Live Band.

Der Abend war wirklich sehr schön und auf jeden Fall gelungen.

Da ich bis Sonntag bleiben konnte, hab ich die zweite Nacht bei Nadine und ihren Freunden verbracht. Wir sind mit dem Zug nach Howth gefahren und sind dort den Cliff Walk entlang gewandert. Das Highlight des Tages waren auch die Robben, die wir am Hafen gesehen haben :)


Frühstück im Haferkater in Berlin

Samstagmorgen in Berlin und was gibt es schöneres als sich mal die Zeit für ein ausgiebiges Frühstück zu nehmen?

Genau, nicht so viel und daher hat es mich zum Haferkater in der Eberswalder Straße verschlagen.

Aufgrund der Lage und der guten Rezensionen bei Facebook habe ich es in Kauf genommen 8,50€ für ein Avocadobrot und einen Kaffee Latte zu zahlen.

Neben Smoothies, Suppen, Gebäck und Porridge gibt es auch die ein oder andere vegane Auswahl und natürlich das lebensnotwendige WLAN :)

Im Großen und Ganzen ist Haferkater ein netter Ort für ein gesundes Frühstück. Wer jedoch ein Café zum Arbeiten sucht oder länger verweilen möchte, fühlt sich hier aufgrund der wenigen Tische doch etwas "unter Druck" gesetzt neuen Gästen Platz zu machen.


Teil 1: Eine unvergessliche Woche in El Nido // ASIENREISE

Die erste Woche ging es auf die philippinische Insel Palawan nach El Nido, DEM Paradies auf den Philippinen. Als ich dort ankam konnte ich es auch nachvollziehen – wunderschöne Strände und atemberaubende Inselberge.

Yay! Ich war nicht allein

Natürlich war ich nicht die einzige, sondern es gab auch etliche andere Touristen. Vor allem Deutsche, Italiener und Engländer. In meinem Hostel habe ich dann auch direkt Rebecca gteroffen. Zufälligerweise macht sie auch ein Freiwilligenjahr auf den Philippinen und kannte sich mit der philippinischen Kultur also ebenfalls bestens aus 🙂

Es war wirklich schön auch mal eine Gleichgesinnte aus einer anderen Insel und einer anderen Organisation zu treffen. Man denkt ja sonst immer, dass wir hier die einzigen Freiwilligen sind.

Ein (ei)nschneidendes Erlebnis

So dauerte es nicht lange, bis wir uns am Abend mit anderen Philipinos zum Abendessen und der obligatorischen Flasche(n) Tanduay dazugesellten.

Wir haben über unsere Zeit hier auf den Philippinen geredet und auch darüber, was wir noch unbedingt erleben wollen bevor es zurück nach Deutschland geht. Naja was muss man auf den Philippinen noch erleben?

Richtig, Balut essen ;D – ein bereits entwickeltes Hühnerei. Rebecca hatte das schon hinter sich und wie bestellt, schrie ein Balut-Verkäufer vom Strand “BALUT BALUT BALUT”. Gut, dass die Flasche Tanduay schon geleert war. Damit lies es sich besser ergehen 😀 Es war echt eklig, aber ich wollte es wenigstens mal ausprobieren.

Balut  essen? abgehakt √

 

Am nächsten Morgen wurden wir zu einer Bootstour eingeladen und haben danach die Stadt erkundet. Ich habe durchgängig gedacht, ich sei in einem Hollywoodfilm – unbeschreiblich schöne Landschaften und Strände. Wow!

Am vorletzten Tag war ich noch auf einer Inselhopping-Tour zum Sonnenuntergang. Das war wirklich schön, vor allem als ein Walhai vorbeigeschaut und hallo gesagt hat. Die Woche in El Nido ging sehr schnell um und ich habe die Ruhe und das Paradies sehr genossen. Auf jeden Fall ein Ort, der mich irgendwann mal wieder sehen wird!


27 Inspirational Travel Quotes that Will Make You Leave and See the World

Nowadays, more and more people are becoming in love with traveling. It’s not just seeing the postcard prints in real life anymore. It’s not just marking all the places you’ve been to on the map, nor is it just taking pictures to add to one’s collection.

Traveling has become life-changing. It has turned many people’s lives around for the better. But really, how does travel change one’s life and why does it mean so much to a lot of people?

You should find the answer yourself. Travel while you can and you will understand why!

Still not convinced? Here are some of the best travel quotes that will inspire you to pack your bags and go see the world.

 

1. “One’s destination is never a place, but always a new way of seeing things.”

– Henry Miller

2. “To awaken quite alone in a strange town is one of the pleasantest sensations in the world.”

– Freya Stark

3. “The World is a book, and those who do not travel read only a page.”

– Saint Augustine

4. “The traveler sees what he sees, the tourist sees what he has come to see.”

– G.K. Chesterton

5. “Not until we are lost do we begin to understand ourselves.”

– Henry David Thoreau

6. “Experience, travel – these are as education in themselves”

– Euripides

7. “Twenty years from now you will be more disappointed by the things you didn’t do than by the ones you did. So throw off the bowlines, sail away from the safe harbor. Catch the trade winds in you sail. Explore. Dream. Discover.”

– Mark Twain

8. “We must go beyond textbooks, go out into the bypaths and untrodden depths of the wilderness and travel and explore and tell the world the glories of our journey.”

– John Hope Franklin

9. “People don’t take trips… trips take people.”

– John Steinback

10. “You don’t choose the day you enter the world and you don’t chose the day you leave. It’s what you do in between that makes all the difference.”

– Anita Septimus

11. “To travel is to take a journey into yourself.”

– Danny Kaye

12. “The most beautiful thing in the world is, of course the world itself.”

– Wallace Stevens

13. “Travel is more than the seeing of sights; it is a change that goes on, deep and permanent, in the ideas of living.”

– Miriam Beard

14. “Travel makes one modest. You see what a tiny place you occupy in the world.”

– Scott Cameron

15. “We live in a wonderful world that is full of beauty, charm and adventure. There is no end to the adventures we can have if only we seek them with our eyes open.”

– Jawaharial Nehru

16. “People who don’t travel cannot have a global view, all they see is what’s in front of them. Those people cannot accept new things because all they know is where they live.”

– Martin Yan

17. “Travel has a way of stretching the mind. The stretch comes not from travel’s immediate rewards, the inevitable myriad new sights, smells and sounds, but with experiencing firsthand how others do differently what we believed to be the right and only way.”

– Ralph Crawshaw

18. “Traveling – it leaves you speechless, then turns you into a storyteller.”

– Ibn Battuta

19. “Investment in travel is an investment in yourself.”

– Matthew Karsten

20. “Man cannot discover new oceans unless he has the courage to lose sight of the shore.”

– Andre Gide

21. “Nobody can discover the world for somebody else. Only when we discover it for ourselves does it become common ground and a common bond and we cease to be alone.”

– Wendell Berry

22. “Wherever you go becomes a part of you somehow.”

― Anita Desai

23. “The real voyage of discovery consists not in seeking new landscapes, but in having new eyes.”

― Marcel Proust

24. “Travel brings power and love back into your life.”

― Jalaluddin Rumi

25. “To Travel is to live.”

– Hans Christian Andersen

26. “And then there is the most dangerous risk of all — the risk of spending your life not doing what you want on the bet you can buy yourself the freedom to do it later.”

– Randy Komisar


Unser Abschiedsbrief an UFI

Liebes Uygongco-Team,

(Celines Part)

Wir können kaum glauben, dass dieses Jahr fast vorbei ist und dass wir uns von den Philippinen verabschieden müssen. Jeder von uns kann sich noch genau an das Gefühl vor einem Jahr in Deutschland erinnern: Auf der einen Seite hatten alle ein bisschen Angst vor der bevorstehenden und unbekannten Zeit, aber auf der anderen Seite waren wir auch super aufgeregt! Wir waren bereit für ein Jahr im Ausland und bereit für ein Abenteuer.

Die ersten Tage hier auf den Philippinen waren für uns alle wirklich verrückt. Alles war so neu und so anders als unser altes Leben in Deutschland. In Davao haben wir alle in verschiedenen Organisationen gearbeitet, nachdem wir Mindanao aus Sicherheitsgründen verlassen mussten. Also kamen wir nach 4 Monaten in der Stadt der Liebe, in Iloilo, an.
Wir sind sehr glücklich, dass Uygongco uns die Gelegenheit gegeben hat, hier zu arbeiten. Wir sind stolz darauf, dass wir ein Teil der UFI-Familie sein durften.

Es ist niemals leicht, Abschied zu nehmen, aber wir werden mit vielen Erinnerungen nach Hause fliegen. Erinnerungen, die uns Rat und Unterstützung für unser ganzes Leben geben werden. Dieses Jahr hat uns die Chance gegeben, uns in sozialen Projekten zu engagieren, viel zu lernen, eine andere Kultur zu erleben und so viele nette und liebenswerte Leute zu treffen. Und es war auch eine Chance, viel über uns selbst zu lernen. Dieses Jahr war und wird für jeden ein besonderer Teil unseres Lebens sein.

Vielen Dank UFI!

(Cyns Part)

Zuerst möchten wir uns bei Uygongco bedanken, die uns mit offenen Armen empfangen haben, als wir völlig verloren  auf der Suche nach neuen Projekten waren. Uygongco war eine, der wenigen Lieblings-Projekte unter den deutschen Freiwilligen. Wahrscheinlich lag das an den guten Programmen, die Uygongco den Freiwilligen anbietet, aber vielleicht auch wegen der angenehmen und warmen Atmosphäre im Büro, die von allen UFI-Mitgliedern sichergestellt wird. Es gibt immer etwas zum Lachen und ein offenes Miteinander sind bei UFI Standard.

Wir haben während unseres Aufenthaltes viel gelernt. UFI hat uns die Gelegenheit gegeben, viele verschiedene Sachen zu erleben. Wir konnten einige der Partnerschulen sehen und konnten dort unterrichten. Wir konnten auch mit den Bäckern der Modellschule in Hibao-An backen und sogar das Gebäck beim Produkto Lokal verkaufen, was für uns alle eine gute Erfahrung war.

Wir haben viele Dinge zum ersten Mal gemacht, z.B. als wir den kleinen Kindern beim Linis Bata die Läuse rausgekämmt oder in der Schule unerrichtet haben, wie man den Müll richtig trennt. Mit all diesen Herausforderungen sind wir nicht nur an uns selbst gewachsen, sondern haben auch unseren Horizont erweitert. Danke für all die kostbaren Erinnerungen und für all die Sachen, die wir während unserer Zeit bei Uygongco gelernt haben.

Warum wir die Philippinen so sehr lieben

(Hannahs Part)

Oft werden wir gefragt, was wir am meisten an den Philippinen lieben und  jedes Mal antworten wir: Es sind die Menschen!
Als wir hierher kamen, wurden wir schon in der schönsten herzzerreißenden Weise, die wir uns vorstellen konnten, begrüßt und haben sofort die Gastfreundschaft zu schätzen gelernt. Und auch im Allgemeinen sind Filipinos immer freundlich und hilfsbereit.

Ein einfaches Beispiel: Du sitzt in einem Jeepney, es ist laut und überfüllt und du willst aussteigen, also schreist du: Lugar lang! Aber der Fahrer kann dich nicht hören. Also was passiert? Alle Leute im Jeepney schreien LUGAR LANG! Meistens ist den Menschen gar nicht klar, dass sie uns damit helfen, nur um an der richtigen Stelle aussteigen zu können. Für die Filipinos ist es nämlich normal hilfsbereit zu sein und für uns, die aus Deutschland kommen, ist es immer wieder schön diesen Akt der Freundlichkeit zu erleben. Die Filipinos helfen auch immer mit einem großen Lächeln auf dem Gesicht. Wir sehen nur selten Filipinos, die nicht lächelnd alltäglichen Dingen nachgehen. Filipinos verlieren einfach niemals ihre Lebensfreude. Sie versuchen in jeder Situation positiv zu denken und das ist für ein ganzes Land sehr wichtig, um mit den Leuten um dich herum klar zu kommen und noch wichtiger: um in Harmonie zu leben.

Filipinos sind nicht nur nett, sondern auch unglaublich schön. Nur zu gut wissen wir, dass Filipinas oft eine andere Haarfarbe oder weißere Haut haben wollen, aber eins können wir versprechen: Wenn Filipinas mit ihren schönen schwarzen, langen und gesunden Haaren, ihren braunen Augen und ihrer braunen Haut nach Deutschland kommen, wird jeder sie bewundern.

Schließlich hat auch eine Filipina den Titel der Miss Universe gewonnen. Okay, sie war halb Filipina, halb Deutsche, aber das zeigt: Deutschland und die Philippinen kommen gut miteinander aus. Wir sind ein gutes Team!

Filipinos sind auch sehr romantisch. Sie lieben viel und sie lieben es zu zeigen. In den Philippinen kann man immer noch Gentlemen finden, die sich um einen kümmern, die Türen öffnen, damit man eintreten kann, einem Blumen bringen oder für dich singen. Wohin man auch geht, sei es in den Supermarkt, ins Einkaufszentrum oder ins Restaurant: Überall läuft Musik und nicht selten hört man auch die Filipinos singen. Im Vergleich zu uns Deutschen, singen sie wirklich gern und sind auch noch gut darin! Hier auf den Philippinen gibt es an jeder Ecke Karaoke-Bars und die Sänger klingen professionell! Es ist (fast) immer schön, ihnen zuzuhören und wir werden es wirklich vermissen.

Ein weiterer Punkt, den wir während der Zeit, die wir hier verbracht haben, beobachtet haben ist, dass Filipinos gerne alles teilen. Sie genießen die Gesellschaft von anderen und teilen die Momente und Erfahrungen im Leben. Ein Filipino kommt nie allein, sie sind immer in einer Gruppe von Freunden oder Verwandten, da sie sich gerne um die Menschen kümmern, die sie mögen und lieben.

Es gab auch einige Missverständnisse!

(Philips Part)

Am Anfang fiel es uns etwas schwer, uns an die philippinische Kultur, das Essen und die Insekten zu gewöhnen. Wenn man hört, wie ein Mädchen schreit, dann gibt es wahrscheinlich eine Kakerlake in der Nähe oder noch schlimmer: eine Ratte. Aber das ist nicht das Einzige, was uns erschreckt hat.

Man denkt, dein guter philippinischer Freund kauft dir ein normales Ei an der Straßenecke, aber dann schaut dir ein kleines Entengesicht entgegen! Aber es ist ja normal, dass man am Anfang noch vielen Sachen begegnet, von denen man nicht einmal geträumt hätte. Eine andere Sache sind die Filipinos. Man sollte nicht erwarten, dass man einfach so die Straße hinunter laufen kann ohne, dass etwas passiert. Aber dann hört man plötzlich jemanden pssssst machen. Man geht natürlich weiter, weil man denkt: “Ok, er ruft wohl nach seinem Hund”, aber dann fällt einem auf, dass weit und breit kein Hund zu sehen ist und der Typ dich direkt anstarrt! Wieder dieses “psssst”. Also dreht man sich um und fragt: “Sehe ich aus wie ein Hund oder warum psssst du mir so hinterher?” – was wir jetzt wissen: Es ist nur die Art und Weise, wie Filipinos sich gegenseitig rufen.

Es ist genau dasselbe Missverständnis, wenn man einen Filipino nach der Richtung fragt. Er wird sie dir nämlich nicht sagen, sondern mit einem Kussmund dorthin zeigen. Was man denkt: “Ich will dich nicht küssen, ich will nur wissen, wie ich zum Supermarkt komme!”
Obwohl es einige Missverständnisse zwischen den Kulturen geben kann, haben wir gelernt, die Philippinen und die Menschen zu lieben und kulturelle Unterschiede zu hinterfragen, zu verstehen und zu respektieren.

Das Ende vom Brief

(Mein Part)

Wir sind uns allzu bewusst, dass, sobald man sich von einem Ort, in dem man einige Zeit gelebt hat, verabschiedet hat, dass auch ein späterer Besuch niemals wieder dasselbe sein wird. Wir werden die Menschen und die Philippinen sehr vermissen.

Wir hatten das Glück, an einer großen Schule zu unterrichten und dort für die letzten 8 Monate zu sein. Wir haben einige sehr enge Freundschaften mit vielen Schülern geschlossen, auch wenn wir sie nie außerhalb der Schulzeit gesehen haben. Wir werden uns immer an die schöne Abschiedsparty für uns in Hibao-An erinnern, und alle, die es unvergesslich gemacht haben. Wir haben so viele schöne Briefe und Karten von den Schülern bekommen, die für immer als Erinnerung an so viele tolle Momente, die wir in dieser Schule erlebt haben, dienen werden.

Wir werden unsere Zeit hier sehr vermissen. All unsere Gespräche in der WG, die bis in die Nacht anhielten, wie wir uns immer über die ganzen Kakerlaken beschwert haben, oder die schlaflosen Nächte, weil wir mal wieder die Maus in unserem Zimmer jagen mussten. Ich kann mir nicht vorstellen, wie es sein wird, wenn wir nicht mehr an jedem Teil des Tages Budotz hören werden oder uns nichtmehr ermutigen, wenn was schief gelaufen ist, oder feiern, wenn mal was richtig gut ging.

Und so sehr wir hier bleiben wollen, sollten wir nicht unsere Freunde und Familie in Deutschland vergessen. Denn, egal wo oder wie weit man weg ist, man sollte nie vergessen, dass es jemanden zu Hause gibt, der einen die ganze Zeit vermisst und darauf wartet, dass man zurückkommt.

Abschied nehmen von einem Land ist hart, aber Abschied von all den Menschen, die wir hier getroffen haben, ist unmöglich. Wir haben etwas erlebt, das man nur einmal in seinem Leben erfährt. Wir waren ein ganzes Jahr auf den Philippinen und wir sind unglaublich dankbar, nicht dass wir diese tolle Gelegenheit hatten, sondern weil wir hier auf den Philippinen und nicht woanders waren. Die Leute und die vielen lachenden Gesichter können in Deutschland nicht ersetzt oder gefunden werden.

Wir hatten die beste Zeit und wir sind so froh, dass wir diese Chance bekommen haben, auch eine andere Welt zu sehen. Danke für all die Zeit, in der ihr für uns da wart, um Probleme zu lösen, Fragen zu beantworten und uns und alle Schüler aus der Tiefe des Herzens geführt habt. Danke, dass ihr der Ort ward, wo wir uns am meisten freuen konnten. Vielen Dank dafür, dass wir uns hier frei fühlen konnten. Dass wir 100% der Zeit wir selbst sein konnten. Danke für die Freiheit, dass wir das Unbekannte und Ungewisse erforschen konnten, ohen verurteilt zu werden. Und am wichtigsten, danke für die Freiheit, dass wir ausprobieren, scheitern, lernen und Erfolge spüren konnten.

Wir wünschen uns für euch nur das Beste. Dass auch jeder von euch neue Anfänge genießen kann und wir hoffen, dass ihr weiterhin eine Inspiration in der sozialen Arbeit und auch im persönlichen Leben sein werdet.

Also lasst uns nicht Auf Wiedersehen sagen, sondern bis bald!

Franzi, Hannah, Celine, Luise, Cyn, Philip


33 Dinge, die man nur auf den Philippinen macht

Wer auf die Philippinen kommt, der wird schnell die Unterschiede zu seinem Heimatland feststellen. Dabei passiert aber auch etwas mit einem selbst: Man passt sich an und tut Dinge, die man vorher nie gemacht hat. Man mutiert zu einem Inselbewohner, der von günstigen Massagen und Kinobesuchen profitiert oder auch einfach versucht, mit den alltäglichen Dingen stressfrei klar zu kommen.

Im Alltag

  • im Klo warten bis man ein zweites Mal spülen kann
  • immer genügend Kleingeld dabei haben
  • zu spät kommen
  • immer und überall FlipFlops tragen
  • mit jedem verhandeln
  • zu 4t ein Zimmer teilen
  • sich von anderen die Tür aufhalten lassen
  • mit FlipFlops ins Fitnessstudio gehen
  • SMS schreiben
  • den Zahnarzt meiden
  • “Weißen” auffällig hinterhergucken
  • Wäsche mit der Hand waschen
  • auf Mäuse- und Rattenjagd gehen
  • immer eine Jacke oder ein Tuch dabei haben

Im Kampf gegen die Hitze

  • sich wie ein Baby mit Babypuder einschmieren
  • ohne Zudecke schlafen
  • 24/7 einen Zopf tragen
  • 3mal am Tag duschen
  • beim Nichtstun schwitzen
  • Haare statt mit dem Fön, mit dem Ventilator trocknen

Rund ums Essen

  • 8h in einem Café sitzen und nur einen Kaffee bestellen
  • zum Frühstück Reis essen
  • Haferflocken mit Wasser essen
  • Dinge essen, die undefinierbar aussehen
  • Milchpulvermilch trinken
  • Alles mit einem Löffel durchschneiden, statt ein Messer zu benutzen
  • sich angewöhnen, alles “without sugar please” zu bestellen

Weil alles billiger ist

  • 3mal pro Woche ins Kino gehen
  • jeden Monat zur Massage gehen
  • ein Taxi nehmen, wenn man den Weg nicht kennt
  • die besten Restaurants in der Stadt austesten
  • nichts sagen, wenn der Jeepneyfahrer mal kein Rückgeld gibt

Weil man immer Guapa [schön] ist

  • immer und überall FlipFlops tragen
  • im Schlafanzug durch die Stadt laufen (und trotzdem beautiful genannt werden)
  • ungeschminkt feiern gehen
  • sich mit fremden Leuten fotografieren lassen

Nach einem Jahr auf den Philippinen, weiß man immer mehr die Dinge zu schätzen, die zu Hause selbstverständlich scheinen aber es hier nicht sind. Gibt es noch mehr Dinge, die man hier tut und sich erstmal wieder abgewöhnen sollte, wenn man wieder zurück ist? Wahrscheinlich merkt man nach einer gewissen Zeit selber nicht mehr, wie man sich verändert bzw. unterbewusst angepasst hat.


Ein Tag bei Momo

ADP kennt einen Künstler namens Momo, der etwa 1,5h entfernt in einem Küstenort wohnt. Also haben wir unser letztes Wochenende genutzt, um dort hinzufahren und etwas von der Spiritualität dort mitzunehmen 🙂

Momo gehört zu den Maharlika Künstlern und wohnt dort eher abgeschieden, aber sehr idyllisch mit seiner Kunst und Liebe für Musik. Außerdem gibt es dort alles, was das Yoga-Herz begehrt, es darf nur vegetarisch gegessen werden und Alkohol und Drogen sind sowieso verboten.

Also ein Ort, an dem man zur Ruhe kommt, baden gehen kann oder sich irgendwelchen spirituellen Riten widmen kann.

Abends haben wir alle zusammen gegessen und gekocht (es gab Nudeln mit Tomatensoße und Reis mit Gemüse und Magic Meat).


Abschiedsfeier bei Uygongco

Unser letzter Tag im Büro bei Uygongco. Es heißt, Abschied zu nehmen. Das komplette Office, alle Volunteers und Angestellten bei Uygongco haben sich am Abend bei Pia getroffen, um bei einem reichlichen Buffet Auf Wiedersehen zu sagen. Es war richtig schön hergerichtet (es gab sogar Kellner).

Wir sechs haben eine PowerPoint-Präsentation mit unseren schönsten Erinnerungen und eine Abschiedsrede vorgetragen. Bei der Rede konnte ich mir auch die ein oder andere Träne nicht verkneifen.

Wir freuen uns alle sehr auf Deutschland, aber dennoch ist es schwer von allem hier so langsam Abschied zu nehmen und die Zeit hinter uns zu lassen. Pia hat uns noch eine Urkunde überreicht, ein paar Kleinigkeiten geschenkt und uns noch einmal lange gedrückt, bevor es für uns am späten Abend zurück in die WG ging.


Verabschiedung in Hibao-An

Die Zeit ist gekommen, uns so langsam von allem hier zu verabschieden. Heute war der Abschied von der Grundschule in Hibao-An, wo wir ein halbes Jahr lang die Kinder unterrichtet, die Schulwände renoviert und in der Bäckerei geholfen haben.

Die Abschiedsfeier für uns war sehr groß aufgemacht: Alle Kinder, Mütter und Lehrer haben sich auf dem Schulhof versammelt und ein riesen Programm mit Tanz, Gesang und Show vorbereitet. Die Kinder hatten sogar ein kleines Theaterspiel zum Thema Plastikverbrauch auf die Beine gestellt.

Es gab viele Geschenke für uns, vor allem selbst gebastelte Karten, Blumen und Umarmungen.

Ein schöner Abschied, der uns allen sehr schwer gefallen ist! 🙁


Essen im Heritage Restaurant

Das Heritage Restaurant- ein mysteriöses Lokal, das uns öfter schon aufgefallen ist, aber immer zu hatte wenn wir spontan da waren. Also haben wir uns heute mal fest vorgenommen, dort zu essen!

Und es war wirklich richtig lecker. Zwar ziemlich kleine Filipino-Gerichte und man musste über eine Stunde warten, aber dafür suuuper lecker. Das Restaurant ist auch sehr künstlerisch und liebevoll eingerichtet und hat ein richtig schönes Flair. Eindeutig ein Restaurant, wo ich nochmal hingehen würde (wenn wir mehr Zeit hätten).


Aline und Leonie in Janiuay besuchen

Wir hatten es schon lange vor und heute endlich in die Tat umgesetzt! Es gibt nämlich, neben uns 9 Freiwilligen in Iloilo City, noch 2 andere von unserer Organisation in Janiuay: Aline und Leonie. Wir sind also insgesamt noch zu elft auf den Philippinen. Aline und Leonie haben uns schon öfter besucht, weil in Janiuay einfach nicht so viel los ist, wie hier in der Stadt. Also haben wir uns zu 4t in Jeepney und Bus gesetzt und die 1,5 stündige Fahrt in den Vorort auf uns genommen. Dort wurden wir dann von Aline empfangen und haben nach einem Marktbesuch leckere Nudeln mit Tomatensoße gekocht à la German Style. Wir waren richtig beeindruckt vom großen Bambus-Haus der beiden. Sie haben nämlich jeder ein eigenes Zimmer mit einem riesigen Bett und zudem gibt es eine richtig schöne Terrasse. Danach gings ins Damires Hills Resort, wo wir Kokosnüsse getrunken und eine kleine Wanderung zu einer Hängebrücke unternommen haben. Danach gabs noch Kaffee und Kuchen 🙂 Es war ein echt schöner Ausflug nach Janiuay, auch wenn es nichts, abgesehen vom Resort, dort gibt.

Am Abend waren wir wieder in Iloilo City, wo wir uns erstmal eine Massage gegönnt haben und bei DunkinDonuts um einen Donut gepokert haben.


Was ich in meiner Freizeit so mache

1. Ins Kino gehen

Ich erwähne es schon gar nicht mehr, aber jeden Mittwoch kommen hier die neuen Kinofilme raus und wir sind ausnahmslos immer mit dabei. Egal, ob chinesischer Aktionfilm, philippinisches Drama oder Hollywoodblockbuster-jeden Mittwoch sitzen wir im Kinosaal (mit einem ShareTea). Die Kinofrau weiß schon immer, dass wir kommen (wir sind auch meistens alleine im Kino) und unsere Lieblingsplätze haben wir auch schon ausfindig gemacht 😀

2. An meinen Webseiten arbeiten

Zu meinen Lieblingsaktivitäten gehören auch Websitedesign, Artikel schreiben und alles was mit Marketing zu tun hat. Deswegen verbringe ich viel Zeit mit der Pflege meiner Websites, Bloggen und neuen Projekten.

3. Neue Cafés austesten

Einem eigenen Artikel gewidmet- die besten Cafés in Iloilo City. Meist zusammen mit Hannah suchen wir uns ein Café aus, wo wir zusammen den Nachmittag verbringen und Kaffee trinken, Karten spielen oder basteln 😀 Da wir in unserer Wohnung keine Klimaanlage haben, ist es dort tagsüber leider nicht auszuhalten.

4. Zur Massage gehen

In Deutschland unbezahlbar und hier eins der günstigsten Sachen- sich massieren lassen. Eine wirklich gute Massage für 1h gibt es hier für weniger als 4EUR. Also müssen wir das noch richtig ausnutzen hier. Für Zwischendurch lassen wir es uns auch mal gerne in einem, der vielen, Massagesessel gut gehen 😀

5. Benachbarte Inseln erkunden

Iloilo selbst ist jetzt nicht sonderlich paradiesisch, aber einige umliegende Inseln haben viel zu bieten. An einigen Wochenenden packen wir also Hängematte und Badezeug ein, setzen uns in den Bus oder Fähre und erkunden die Inseln.

6. Bei DunkinDonuts Uno spielen

Das ist unsere Lieblingsbeschäftigung am Abend, da DD direkt nebenan ist, eine Klimaanlage und leckere Donuts hat 😀 An manchen Abenden verbingen wir dort Stunden und spielen Uno.

7. Videos schneiden

Ich habe so viel Videomaterial, auch aus der Südostasienreise noch, dass ich kaum hinterher komme mit dem Schneiden. Wenn ich aber mal Zeit habe, dann schneide ich fleißig meine Videos 🙂

8. Zumba

Jeden Dienstag und Freitag ist Zumba in unserem Fitnessstudio. Die Filipinos sind wirklich verrückt nach Zumba, man kann die Menschen überall tanzen sehen und zudem macht es auch richtig Spaß 🙂

9. Kakerlaken und Ratten jagen

Definitiv nicht unsere Lieblingsbeschäftigung, kommt aber dafür umso häufiger vor. Mittlerweile sind wir schon echt gut darin und haben kaum noch Probleme in der Wohnung.